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geschichte:deutschland:monopol_buchverlag [2018/06/01 12:45]
eckhard.hoffner@gmail.com [4 Deutschland – Staatenwettbewerb]
geschichte:deutschland:monopol_buchverlag [2018/06/01 12:54] (aktuell)
eckhard.hoffner@gmail.com [4.2 Das Monopol und der Buchverlag]
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 Thales wurde seine Armut zum Vorwurf gemacht, weil die Philosophie zu nichts nütze sei. ErThales pachtete daraufhin alle Ölpressen in Milet und Chios und konnte diese, als die Zeit der Ernte kam, seinerseits so teuer verpachten, wie er wollte. ​ Thales wurde seine Armut zum Vorwurf gemacht, weil die Philosophie zu nichts nütze sei. ErThales pachtete daraufhin alle Ölpressen in Milet und Chios und konnte diese, als die Zeit der Ernte kam, seinerseits so teuer verpachten, wie er wollte. ​
  
-> Auf diese Weise soll also Thales einen Beweis seiner Weisheit geliefert haben. Es gehört aber, wie wir gesagt haben, überhaupt zur Erwerbskunst,​ wenn man sich auf diese Weise ein Monopol zu verschaffen mag.Aristoteles S.~1258a1.+> Auf diese Weise soll also Thales einen Beweis seiner Weisheit geliefert haben. Es gehört aber, wie wir gesagt haben, überhaupt zur Erwerbskunst,​ wenn man sich auf diese Weise ein Monopol zu verschaffen mag.((Aristoteles S.~1258a1.))
  
 Die Erkenntnis, dass der Monopolist die Preise diktieren kann, wurde von Aristoteles in der //Politik// im Abschnitt über den natürlichen und den künstlichen Vermögenserwerb((Aristoteles S.~1255--1259b)) schon dem ältesten bekannten griechischen Philosophen Thales zugeschrieben. Monopole haben eine Verteilungswirkung,​ indem sie Erwerbschancen einzelnen exklusiv zuordnen und diesen mehr Macht im Preiskampf verschaffen,​ als sie hätten, wenn die an der Leistung interessierten potentiellen Geschäftspartner Alternativen haben. ​ Die Erkenntnis, dass der Monopolist die Preise diktieren kann, wurde von Aristoteles in der //Politik// im Abschnitt über den natürlichen und den künstlichen Vermögenserwerb((Aristoteles S.~1255--1259b)) schon dem ältesten bekannten griechischen Philosophen Thales zugeschrieben. Monopole haben eine Verteilungswirkung,​ indem sie Erwerbschancen einzelnen exklusiv zuordnen und diesen mehr Macht im Preiskampf verschaffen,​ als sie hätten, wenn die an der Leistung interessierten potentiellen Geschäftspartner Alternativen haben. ​

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